Neurodermitis – Allergien – Nahrungsmittelallergien

Neurodermitis (auch atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem) ist eine chronische Erkrankung der Haut. Aufgrund der genetischen Vorbelastung besteht eine erhöhte Allergiebereitschaft. Kommen zusätzlich auslösende und verursachende Faktoren (Möglichkeit der Prävention!) hinzu, kann es zu entzündlichen, mit starkem Juckreiz einher gehenden Hautveränderungen kommen.
Zahlreiche Einflussfaktoren spielen bei dieser Erkrankung eine Rolle. Neben psychologischen- und Umweltaspekten kann (besonders im Kindesalter) die Ernährung ein entscheidender Faktor sein. Eine allgemeine Neurodermitisdiät, auf die man sich verlassen könnte, gibt es jedoch nicht, da jeder Patient auf andere Nahrungsmittel reagiert. Die Betroffenen bzw. deren Eltern sind oft ratlos und unsicher. Daher scheint es umso notwendiger, über den Einflussfaktor Ernährung aufzuklären. 


Sie benötigen das Wissen darüber:

• welche Lebensmittel die Auslöser Ihrer Beschwerden sind und wie diese gemieden werden können bzw. welche Alternativen es gibt;

• wie Ihr täglicher Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen aber auch anderen Nährstoffen trotz Meidung bestimmter Lebensmittel ausreichend gedeckt werden kann;

• wo Kreuzallergien (z.B. zwischen Pollen und Nahrungsmitteln u. a.) bestehen

Unter den inhalativen Allergenen kommt neben den Baum- und Gräserpollen auch den Hausstaubmilben, den  Tierepithelien, Latex und Schimmelpilz eine wesentliche Bedeutung zu. Diese Vielfalt der Einflussfaktoren erfordert neben einer ausführlichen Anamnese eine umfangreiche und basisorientierte Beratung.